Innovations-Workshop-Reihen starten in den Frühling

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Im Rahmen des EU-INTERREG Projekts „Innovationen in Destinationen“ beschäftigen sich die sechs Partnerregionen Berchtesgadener Land, Chiemgau, Tegernseer Tal, Ferienregion Lungau, Flachau sowie die Genuss- und Erlebnisregion Tennengau im überregionalen Austausch mit den Themen Kooperation, Unternehmensnachfolge und Innovationskraft. Dazu werden pro Destination zu zwei dieser Schwerpunkte jeweils zwei aufeinander folgende Workshops durchgeführt an dem alle touristischen Betriebe der Regionen kostenlos teilnehmen können.

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Der jeweils erste Teil des Innovation-Trainings “EVOLUTION – Innovationskraft wecken” startete am 10. März in Tamsweg (Ferienregion Lungau & Flachau) und am 11. März in Schönau am Königsee (Berchtesgadener Land & Genussregion Tennengau) unter der fachlichen Leitung von Renate Bauer, MDes und Wolfgang Lehner von 14:40 Innovationsgestaltung.

* Wie entwickelt man aus eigener Kraft Neues für den eigenen Betrieb?
* Wie können innovative und erfolgreiche Ideen im Unternehmen erzeugt und umgesetzt werden?

In zahlreichen praxisorientierten Übungen wurden die insgesamt rund 30 TeilnehmerInnen in dem 3 1/2-stündigem Workshop an die Arbeitsweisen des Service Design und Design Thinking herangeführt, um unter Rücksichtnahme auf die Probleme und Anforderungen des Gasts ein möglichst serviceorientiertes und gleichzeitig innovatives Dienstleistungs- und Produktangebot zu entwickeln.

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Den Einstieg bildete eine Übung, die sich „Personas“ nennt. In Kleingruppen erstellten die TeilnehmerInnen dabei fiktive Personenprofile, in denen potenzielle Urlauber mir ihren jeweiligen Vorlieben möglichst detailreich skizziert wurden. Weiterführend wählte man das Trendthema „New Work“ um die speziellen Bedürfnisse von im Urlaub arbeitenden Personen zunächst anhand von qualitativ gesammelten Interviewdaten zu analysieren und später durch gezieltes Hinterfragen („Fünf mal Warum“) und eine bildhafte Darstellung auf Poster weiter zu vertiefen.

Die Vereinbarkeit von Urlaub und Arbeit kristallisierte sich als zentrales Thema und Problemstellung dieser speziellen Zielgruppe heraus. Wichtige Fragestellungen in diesem Zusammenhang wurden von den TeilnehmerInnen wie folgt formuliert:

* Warum entscheidet man sich dazu in einer Ferienregion zu arbeiten?
* Wie gelingt der Switch zwischen Arbeit und Freizeit?
* Lassen sich Arbeit und Freizeit noch trennen oder verschwimmen bereits die Grenzen?
* Wie stark beeinflusst die Umgebung das Arbeitsverhalten?

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Zum Abschluss versuchte man die gesammelten Informationen in den entsprechenden Kontext der Destinationen und Betriebe einzubauen. Dazu wurden die jeweiligen Bedingungen „Aktivitäten“, „Nutzer“, „Interaktionen“, „Objekte“ mit der aktuellen „Umgebung“ in einem entsprechenden Raster zusammen geführt. Die Basis dafür bildeten von den TeilnehmerInnen mitgebrachte Fotos aus den eigenen Betrieben und Regionen.

Aufbauend auf dieser Sammlung wird dann im 2. Teil der Trainingsserie eine konkrete Ideenentwicklung ausgearbeitet. Die entsprechenden Termine finden Sie hier:

TEIL 2 (Berchtesgadener Land und Tennengau)
Donnerstag, 26. März 2015, 14 – 17.30 Uhr
Festsaal der Gemeinde Flachau Hermann-Maier-Platz 1, 5542 Flachau, Österreich
Zur Anmeldung geht es hier

TEIL 2 (Lungau und Flachau)
Freitag, 27. März 2015, 9 – 12.30 Uhr
Marktgemeindeamt Kuchl
Markt 25, 5431 Kuchl, Österreich
Zur Anmeldung geht es hier